Combiner-HUD

Combiner-HUD Funktionen

Mit dem Combiner-HUD erweitert Continental seine Palette an Head-up-Displays. Diese besonders kompakte Umsetzung des HUD-Prinzips ist eng mit dem Frontscheiben-HUD verwandt, benötigt jedoch weniger Bauraum. Beim Combiner-HUD dient nicht die Frontschreibe als Spiegel für die dargestellten Informationen, sondern eine kleine transparente Kunststoffscheibe davor, der sogenannte „Combiner“. So können künftig die ergonomischen Vorteile der HUD-Technologie möglichst breiten Einzug im Fahrzeug halten. Mit dem Combiner-HUD bietet Continental ein System, welches leicht in ganze Fahrzeugfamilien und auch in besonders sportliche Fahrzeuge mit wenig Platz im Cockpit integriert werden kann. Verglichen mit dem Frontscheiben-HUD benötigt das Combiner-HUD je nach Anwendung nur etwas mehr als den halben Bauraum. Möglich ist das, weil hier nicht die Frontscheibe in den optischen Pfad integriert werden muss. Stattdessen wird der in seinen optischen Eigenschaften optimierte Combiner platziert. Unter günstigen Bedingungen kommt ein Combiner-HUD sogar mit nur einem einzigen Spiegel im Inneren aus. Dadurch ist die Bauweise nicht nur kompakt, sondern auch ausgesprochen flach, was die Integration auch in kleineren oder besonders sportlichen Fahrzeugen erleichtert.

Das Combiner-HUD bietet es nahezu dieselben ergonomischen Vorteile wie ein Frontscheiben-HUD: Der Fahrer kann beim Ablesen ausgewählter Informationen ständig den Verkehr im Auge behalten, weil er nicht zwischen der Straße und seinem Anzeigeinstrument hin und her blicken muss.

Combiner-HUD

Combiner-HUD Technologie

Im Vergleich zum Frontscheiben-HUD ist der Strahlengang bei seinem kleinen Bruder dem Combiner-HUD etwas kürzer, etwa 1,5 m bis 2 m, so dass die Augen des Fahrers sich geringfügig stärker an die kürzere Sehentfernung anpassen müssen.

Referenzen

Continental hat 2010 mit der Produktion der zweiten Generation von Head-up-Displays begonnen. Diese zweite Generation ist mittlerweile zu einem wichtigen Teil der Mensch-Maschine-Schnittstelle in der Audi A6/A7 und A8 Serie, in der BMW 3 Serie sowie in der Mercedes-Benz C-Klasse geworden.

Neues integriertes Combiner Head-up-Display

Continental konnte das minimal erforderliche Einbauvolumen für Head-up-Displays weiter reduzieren, auf lediglich 0,85l. Möglich wurde dies durch Integration eines Combiner Head-up-Displays in das Kombi-Instrument. HUD und Kombi-Instrument nutzen nun ein gemeinsames 3,5” TFT-Display mit synchronisierter Bilddarstellung.

Das integrierte Combiner HUD ist der nächste Schritt in Bezug auf die Bereitstellung von Head-up-Displays für alle Fahrzeugklassen. Darüber hinaus ist es ein Beleg für die Kompetenz von Continental im Bereich Systemintegration, wenn es um die Entwicklung kostengünstiger Lösungen mit geringerer Systemkomplexität geht, die dennoch über alle vom Fahrer gewünschten Funktionen verfügen.